Racing

Motorsport ist…

Fahrzeugbeherrschung auf höchstem Niveau

Motorsport ist eine anspruchsvolle Tätigkeit, die eine enorme Konzentrationsfähigkeit des Piloten erfordert. Ebenso soll er über eine gute Kondition verfügen, Koordination und Handling mitbringen, diszipliniert sein, physische und mentale Reserven mobilisieren können, technisches Verständnis haben, die physikalischen Gesetzmässigkeiten kennen und das Fahrzeug im Grenzbereich beherrschen können, ebenso seine eigenen physischen/psychischen Grenzen kennen und engagiert trainieren.

Rennfahrer benötigen eine gültige Lizenz, die z.B. durch den 2-tägigen Lizenzkurs in Hockenheim erworben werden kann. Siehe unter Fahrkurse/Trainings.

Sie tragen eine geprüfte und genormte  Sicherheitsausrüstung wie flammenabweisende Bekleidung (Overall, Nomex-Underwear, Kopfhaube, Socken) und Helm.

 

Rennfahrzeuge sind mit einer Sicherheitsausrüstung ausgestattet, wie Ueberrollkäfig oder –bügel, Schalensitz, 4 – 6-Punkt-Hosenträgergurten, Feuerlöscher, Stromkreisunterbrecher etc..  Die Rennfahrzeuge unterliegen vor jedem Rennlauf einer umfänglichen technischen Abnahme durch ausgebildete technische Kommissare.

 

Motorsportveranstaltungen werden auf permanenten oder temporär abgesperrten Strecken mit hohem Sicherheitsdispositiv abgehalten. Dazu gehören z.B. Leitplanken, Auslaufzonen, Streckenposten besetzt durch ausgebildete Funktionäre ausgerüstet mit Funkverbindung, Feuerlöscher, Flaggen, Ölbinder etc., ebenso ist auf Platz:  Krankenwagen und Ärzte, Abschleppwagen.

 

Fairness und Disziplin sind wichtige Aspekte, denn auch im Rennsport gibt es Regeln: wer sie missachtet, kann  mit hohen Strafen sanktioniert werden. Bei Rundstreckenrennen in der Boxengasse, an Bergrennen oder Slaloms vor dem Start und nach dem Ziel gelten Geschwindigkeitsbegrenzungen.  Wer „wild“ trainiert wird bestrafft. Wer während dem Rennbetrieb Flaggen missachtet oder sich unsportlich verhält wird ebenfalls bestrafft. Die Einhaltung entsprechender Vorschriften und Signale werden überwacht.

Das Risiko ist  in gewissem Masse kalkulierbar.

Nicht zu vergessen, dient der Automobilrennsport der stetigen Entwicklung unserer täglichen Mobilität.

 

 

Motorsport ist nicht...

schnell fahren, oder gar rasen auf öffentlichen Strassen

Achtung! Autorennen sind in keiner Weise mit dem Fahren im öffentlichen Verkehr zu vergleichen und hat nicht das Geringste mit Raserei zu tun. Wer sich austoben will und über eine gewisse Intelligenz verfügt, tut dies auf abgesperrter Strecke bei einem offiziellen Fahrkurs oder Fahrtraining.

Massnahmen seit 01.01.2013:  Nach den Gesetzesänderungen gilt nach den Richtlinien der Via Sicura als Raser, wer die Geschwindigkeit in der 30 km/h-Zone um 40 km/h, innerorts (50 km/h) um 50 km/h, ausserorts (80 km/h) um 60 km/h und auf der Autobahn (120 km/h) um 80 km/h überschreitet. Ebenso gilt als Raser, wer durch vorsätzliche Verletzung elementarer Verkehrsregeln das hohe Risiko eines Unfalles mit Schwerverletzten oder Todesopfern eingeht, namentlich durch waghalsige Überholmanöver oder Teilnahme an illegalen Wettrennen mit anderen Fahrzeugen. Der Betreffende muss mit Freiheitsstrafe von einem bis vier Jahren und mit Fahrzeugentzug rechnen.

 

 

Copyright Bettina Buess